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	<title>B_5-1_Changemanagement &#8211; HiLLENBRAND-CONSULTING</title>
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	<description>Print &#124; Online &#124; Digital</description>
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		<title>BANI-Welt</title>
		<link>https://hillenbrand-consulting.com/bani-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 18:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[B_5-1_Changemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[BANI]]></category>
		<category><![CDATA[Changemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Chancen in der neuen Arbeitswelt! Die Welt ist in Bewegung. Nichts ist mehr so wie es war. Das VUCA Modell, welches unsere heutige Welt beschreibt, hat ausgedient. Es wird von einem neuen Modell abgelöst: dem BANI Modell. Was bedeutet BANI? Und was sind die Unterschiede zur VUCA Welt? Das BANI-Modell beschreibt eine neue  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h3><strong>Neue Chancen in der neuen Arbeitswelt!</strong></h3>
<p>Die Welt ist in Bewegung. Nichts ist mehr so wie es war. Das VUCA Modell, welches unsere heutige Welt beschreibt, hat ausgedient. Es wird von einem neuen Modell abgelöst: dem BANI Modell.</p>
<p>Was bedeutet BANI? Und was sind die Unterschiede zur VUCA Welt?</p>
<p>Das BANI-Modell beschreibt eine neue Welt, in der die alten Werte und Regeln nicht mehr gelten. Im VUCA Konzept ist alles volatil, unsicher, komplex und ambivalent.</p>
<p>Das Akronym VUCA hat seit Beginn der Corona-Pandemie ausgedient. Ein neues Paradigma, eine Steigerung von VUCA ist die BANI-Welt!</p>
</div><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="600" title="BANI-02" src="https://hillenbrand-consulting.com/wp-content/uploads/BANI-02.gif" alt class="img-responsive wp-image-1822"/></span></div><div class="fusion-text fusion-text-2"><h3><strong>Brittle (spröde, brüchig)</strong></h3>
<p>„Brittleness“ bedeutet Brüchigkeit. Es geht nicht mehr nur um Volatilität, sondern um die plötzliche und unvorhergesehene Erschütterung bis hin zur Zerstörung eines vermeintlich stabilen Systems, das auch zu einem globalen Ripple-Effekt führen kann.</p>
<h3><strong>Anxious (verunsichert)</strong></h3>
<p>Die Welt wird mit ihrer Brüchigkeit auch beängstigender. Das kann zu Ohnmacht und Hilflosigkeit, also einer Art Angststarre, führen. Getriggert werden diese Ängste unter anderem auch durch Desinformation und Fake News im Internet.</p>
<h3><strong>Non-linear </strong></h3>
<p>In einer non-linearen Welt, so schreibt der Autor, gibt es kein Gesetz von Ursache und Wirkung mehr – beides ist voneinander entkoppelt oder disproportional. Eine Kleinigkeit kann ungeahnte, komplexe Konsequenzen nach sich ziehen – die manchmal erst viel später zutage treten. Ursachen können nur mehr bedingt abgeleitet werden.</p>
<h3><strong>Incomprehensible (unverständlich)</strong></h3>
<p>Der menschliche Verstand kann die Komplexität der Informationen und Geschehnisse nicht mehr vollständig erfassen. Alles beeinflusst alles auf den unterschiedlichsten Ebenen.</p>
<p>Das BANI Modell kann als Instrument für Unternehmen und Organisationen eingesetzt werden, um sie bei der Bewältigung der Herausforderungen der modernen Welt zu unterstützen, die von Klimakatastrophen, Pandemie den Folgen des Krieges und Ambiguität geprägt ist. Es kann auch Führungskräften helfen, Strategien für den Umgang mit Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit zu entwickeln.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-3"><p>Das VUCA Konzept wird seit langem verwendet, um die Volatilität zu beschreiben, die in der Geschäftswelt zur Norm geworden ist. Das BANI-Modell geht jedoch noch einen Schritt weiter und hilft den Unternehmen, die chaotischen und völlig unvorhersehbaren Auswirkungen zu berücksichtigen, die einen großen Einfluss auf ihre Tätigkeit haben können. Von Corona und Klimawandel bis zu Inflation und kriegerischen Auseinandersetzungen &#8211; Unternehmen müssen lernen, mit vollkommen unberechenbaren Krisen zurechtzukommen.</p>
<p>Indem sie diese neue Normalität verstehen und einplanen, können die Unternehmen besser darauf vorbereitet sein, wenn sie eintreten. Da die Geschäftswelt immer unbeständiger wird, werden Modelle wie BANI für das Management von Unternehmen, die der Zeit voraus sein wollen, immer wichtiger werden.</p>
<p>Den ganzen Artikel können Sie hier lesen:<br />
<a href="https://executiveacademy.at/de/news/detail/bani-statt-vuca-so-geht-fuehrung-in-der-welt-von-morgen" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #0000ff;">Webseite von Executiveacademy Österreich</span></a></p>
<p>Ein sehr gutes Video, der die BANI-Welt erklärt findest Du hier:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=YBtCjlBptTA&amp;t=200s" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #0000ff;">BANI Modell in 180 Sekunden &#8211; von Serge Grünwald</span></a></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VUCA-Welt</title>
		<link>https://hillenbrand-consulting.com/vuca-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 22:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[B_5-1_Changemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Changemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
		<category><![CDATA[VUKA]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Chancen in der neuen Arbeitswelt! Der Begriff VUKA beziehungsweise VUKA-Welt mag nicht jedem bekannt sein und dennoch sind alle in irgendeiner Form davon betroffen: VUKA ist ein Akronym, das sich aus den Anfangsbuchstaben der Worte Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenz/Ambiguität zusammensetzt. Die Begriffe beschreiben den Zustand der aktuellen Arbeitswelt: Sie ist kompliziert, schnell, unsicher  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Neue Chancen in der neuen Arbeitswelt!</strong></h3>
<p>Der Begriff <strong>VUKA</strong> beziehungsweise <strong>VUKA-Welt</strong> mag nicht jedem bekannt sein und dennoch sind alle in irgendeiner Form davon betroffen: VUKA ist ein Akronym, das sich aus den Anfangsbuchstaben der Worte <em>Volatilität, Unsicherheit, Komplexität</em> und <em>Ambivalenz/Ambiguität</em> zusammensetzt. Die Begriffe beschreiben den Zustand der aktuellen Arbeitswelt: Sie ist kompliziert, schnell, unsicher und unvorhersehbar. Tendenz weiter steigend.</p>
<p>Was genau heißt das und was bedeutet eine VUKA-Welt auf lange Sicht für Arbeitnehmer und Unternehmen?</p>
<h3><strong>Definition: Was ist eine VUCA/VUKA-Welt?</strong></h3>
<p>VUKA – das sind vier Buchstaben, die es in sich haben. Dabei handelt es sich um eine Abkürzung – genauer: ein Akronym (Kurzwort) -, das auf das <strong>englische VUCA</strong> zurückgeht.</p>
<p>Seit 2002 findet VUCA – in seiner deutschen Variante VUKA – zunehmend Verwendung in wirtschaftlichen Zusammenhängen und wenn es um <strong>Führungsfragen in gewinnorientierten Unternehmen</strong> geht. Hinter dem Begriff VUKA-Welt steckt die Erkenntnis, dass die moderne Arbeitswelt von folgenden Phänomenen geprägt ist:</p>
<ul>
<li><strong>V</strong><strong>olatility/Volatilität</strong></li>
</ul>
<p>Volatilität ist ein aus der Physik stammender Begriff, der so viel wie „Schwankung“, „Unbeständigkeit“ bedeutet. Damit werden beispielsweise sich verändernde Preise und Zinssätze beschrieben. Veränderungen wie Kursschwankungen treten überraschend schnell ein und können somit nicht vorhergesehen werden.</p>
<ul>
<li><strong>U</strong><strong>ncertainty/Unsicherheit</strong></li>
</ul>
<p>Regeln, Gesetzmäßigkeiten und Erkenntnisse, die früher einmal galten, sind plötzlich veraltet. Immer wieder zeigt sich, dass keine wahrscheinlichen Prognosen gemacht werden können. Die mangelnde Vorhersehbarkeit führt zu Ungewissheit und Unsicherheit. Kunden, Märkte können wegbrechen ohne dass sich vorher etwas langfristig abgezeichnet hätte. Prozesse und Abläufe werden zunehmend schwerer planbar.</p>
<ul>
<li><strong>C</strong><strong>omplexity/Komplexität</strong></li>
</ul>
<p>Aufgrund der digitalen Transformation und der Globalisierung werden Prozesse komplizierter. Es gibt keine einfachen Ursache-Wirkung-Kausalitäten mehr. Stattdessen sind viele Dinge miteinander vernetzt und verknüpft, so dass sie wenig durchschaubar erscheinen. Vieles greift ineinander, ist vielschichtig. Es reicht daher nicht, Entwicklungen nur von einer Warte zu betrachten, vielmehr müssen mehrere Perspektiven eingenommen werden.</p>
<ul>
<li><strong>A</strong><strong>mbiguity/Ambiguität/Ambivalenz</strong></li>
</ul>
<p>Nichts ist mehr so, wie es scheint. Einfache Erklärungen greifen nicht, da Sachverhalte sich doppel- oder mehrdeutig darstellen. Teilweise muss mit Widersprüchen und Paradoxien gerechnet werden. Somit gibt es keine eindeutigen Lösungen für ein bestehendes Problem.</p>
<h3><strong>Das Tempo in der VUCA Arbeitswelt steigt</strong></h3>
<p>VUKA ist ein Zustand, den vielleicht nicht jeder Arbeitnehmer benennen kann, aber jeder spürt es längst am eigenen Leib. Infolge der Digitalisierung sind zum Beispiel viele <strong>Prozesse im Arbeitsleben schneller</strong> geworden und haben sich verdichtet.</p>
<p>Aufgaben, mit denen früher vier bis fünf Arbeitnehmer ganztags beschäftigt waren, werden heute in vielen Bereichen von einer Einzelperson und ein paar Maschinen <strong>binnen Stunden</strong> erledigt.</p>
<p>Hinzu kommt, dass viele Teams über Landesgrenzen hinweg an gemeinsamen Projekten arbeiten. Die <strong>Globalisierung</strong> und die zunehmende Vernetzung in der Arbeitswelt über schnelle Internetverbindungen machen es möglich.</p>
<p>So lange alles funktioniert, ist alles gut. Verändert sich aber nur ein Faktor in dem <strong>sensiblen digitalen Geflecht</strong> der modernen Arbeitswelt, laufen Projekte schnell aus dem Ruder. Und das kann in einer zunehmend <em>volatilen</em> Arbeitswelt von einer Sekunde auf die andere passieren.</p>
<p>Mögliche Gründe gibt es viele:</p>
<ul>
<li>Maschinen fallen plötzlich aus.</li>
<li>Die Lieferung von benötigtem Arbeitsmaterial verzögert sich.</li>
<li>Menschen an zentralen Positionen werden krank und es gibt keinen Ersatz.</li>
<li>Die IT bricht zusammen.</li>
<li>Hacker greifen die IT an.</li>
<li>Arbeitnehmer streiken.</li>
<li>Politische Unruhen beim ausländischen Handelspartner verzögern Liefer-Prozesse.</li>
<li>Ausbruch einer Pandemie – wie wir sie gerade erleben (Covid-19)</li>
</ul>
<h3><strong>Unsicherheit im Arbeitsleben nimmt zu</strong></h3>
<p>Diese <strong>Unvorhersehbarkeit</strong> zieht eine konstante Unsicherheit im Arbeitsleben nach sich: Keiner weiß heute, welche Herausforderungen morgen auf ihn zukommen. Manchmal aufgrund <strong>unvorhergesehener Marktentwicklungen</strong>.</p>
<p>Zum Beispiel dann, wenn der Wettbewerb schneller war, als das eigene Unternehmen und ein deutlich innovativeres Produkt auf dem Markt gebracht hat, als das, an dem man selbst gerade arbeitet. Nicht selten wird dann in Projekten der Stecker gezogen, um <strong>andere Innovationsideen voranzutreiben</strong>.</p>
<p>Das verlangt Arbeitnehmern ab, Altes schnell hinter sich zu lassen und sich Neuem zuzuwenden. Das ist kann <em>komplex</em> sein: Arbeitnehmer müssen sich rasant in Arbeitsinhalte einarbeiten und ad hoc Leistung bringen.</p>
<p>Und: Oft gibt es gerade in stark innovationsgetriebenen Gebieten <strong>keine eindeutigen Antworten</strong>, falls Probleme aufkommen. Aus dem einfachen Grund, weil sie so neu sind, dass sich bislang noch niemand mit ihnen je auseinandergesetzt hat. Dann sind kreative Ansätze gefragt.</p>
<p><strong>Beispiele für die VUKA-Welt</strong></p>
<p>Die VUKA-Welt hat aber noch viele andere Gesichter:</p>
<ul>
<li><strong>Karrieren sind nicht mehr planbar</strong></li>
</ul>
<p>Die Lebenskarriere in einem Unternehmen gibt es nicht mehr. Dazu verändern sich Berufsbilder und Funktionen zu schnell. Die einen fallen weg, während andere neu hinzukommen. Darauf müssen Arbeitnehmer flexibel mit Positions- oder Arbeitgeberwechseln reagieren.</p>
<ul>
<li><strong>Nicht immer geht die Karriere steil nach oben</strong></li>
</ul>
<p>Es gibt Phasen, in denen Arbeitnehmer bewusst Verantwortung abgeben, um zum Beispiel mehr Zeit für die Familie zu haben, so lange die Kinder noch klein sind. Früher ein No-Go, heute machbar. Denn Unternehmen sind in Zeiten des Fachkräftemangels froh um jede helfende Hand und tun alles, um Mitarbeiter zu binden.</p>
<ul>
<li><strong>Unternehmen haben eine kürzere Lebensdauer</strong></li>
</ul>
<p>Selbst wer heute bei einem Marktführer anheuert, kann nicht sicher davon ausgehen, dass er morgen noch dort arbeitet. In der VUKA-Welt können Big Player von heute auf morgen von viel kleineren Start-ups in ihrem angestammten Marktsegment abgehängt werden: Alles ist möglich.</p>
<ul>
<li><strong>Höhere Fluktuation in Unternehmen</strong></li>
</ul>
<p>Der „War for Talents“ hat dazu geführt, dass Arbeitnehmer heute viel mehr berufliche Angebote haben als früher. Diese beschränken sich nicht allein auf das Heimatland. Dank der zunehmenden globalen Vernetzung, eilt Experten ihr Ruf auch jenseits der eigenen Landesgrenzen voraus. Diese Möglichkeiten nutzen Talente zunehmend und wechseln ihren Arbeitsplatz häufiger als früher.</p>
<h3><strong>VUCA Führung: Weg von verkrusteten Strukturen</strong></h3>
<p>Die Ausgangslage: Arbeitsgebiete wandeln sich schneller denn je, Planbarkeit ist Schnee von gestern und auf viele offene Fragen gibt es in einer VUKA-Welt <strong>keine Antworten</strong>. Sind Unternehmen und Arbeitnehmer dem Ganzen etwa wehrlos ausgeliefert?</p>
<p>Nein! Unter dem Begriff „New Work“ stellen viele Arbeitgeber ihre internen Strukturen inzwischen völlig auf den Kopf, um den Anforderungen der VUKA-Welt Rechnung zu tragen.</p>
<p>Denn totale Unsicherheit auf der einen Seite bedeutet positiv betrachtet: <strong>anything goes</strong>. Sie haben eine Vielzahl an Möglichkeiten. Das Gabler Wirtschaftslexikon erläutert:</p>
<p>Nach Ansicht einiger Führungskräfte und Unternehmensberatungen ist die Antwort auf VUCA wiederum VUCA.</p>
<p>Das englische Akronym steht nun für:</p>
<ul>
<li><strong>Vision</strong> („Vision“)</li>
<li><strong>Understanding</strong> („Verstehen“)</li>
<li><strong>Clarity</strong> („Klarheit“)</li>
<li><strong>Agility</strong> („Agilität“)</li>
</ul>
<p>Und das spiegelt sich vor allem im Führungsstil. „Weg mit verkrusteten Hierarchien und langen Entscheidungswegen“ – so das Motto. Die haben in der alten, analogen Welt funktioniert, wo alles in einem <strong>vergleichsweise gemächlichen Tempo</strong> dahinplätscherte und jeder seinen Platz kannte.</p>
<p>In einer VUKA-Welt, in der sich Bedingungen von jetzt auf gleich ändern, funktioniert das nicht mehr. Ein Mitarbeiter kann nicht Wochen warten, bis der oberste Manager eine <strong>Entscheidung</strong> getroffen hat, wie es weitergehen soll. In der Zwischenzeit schnappt ein anderes Unternehmen, das bereits die VUCA-Führung praktiziert, sich die Pole Position.</p>
<p>VUCA-Führung heißt <strong>agiles Management</strong>. Nur wer genügend Vertrauen in seine Mitarbeiter setzt und ihnen genügend Handlungsspielraum gibt, besitzt die notwendige Flexibilität und Schnelligkeit, auf unerwartete Anforderungen reagieren zu können.</p>
<p>Das bedeutet, dass Entscheidungsträger <strong>proaktiv Entwicklungen antizipieren</strong> müssen; lineares Denken führt zu nichts, sondern behindert. In der Konsequenz setzen Unternehmen zunehmend auf flache Hierarchien.</p>
<p>Der einzelne Mitarbeiter wird stärker in die Verantwortung genommen und trifft <strong>eigene strategische Entscheidungen</strong>.</p>
<p>Darauf bereiten Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell vor: Führungskräfte müssen lernen zu delegieren und Verantwortung abzugeben, Mitarbeiter müssen lernen, sie zu tragen.</p>
<p><strong>Wohlfühlklima beim Arbeitgeber</strong></p>
<p>Unternehmen haben in Deutschland derzeit das Problem, dass sie einerseits auf die Herausforderungen, die die VUKA-Welt schafft, reagieren müssen, andererseits an allen Ecken und Enden qualifiziertes Personal fehlt. High Potentials können oftmals zwischen verschiedenen Arbeitgebern wählen.</p>
<p>Um den steigenden <strong>Druck in der Arbeitswelt</strong> durch die zunehmende Komplexität etwas abzufedern und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, schaffen viele Unternehmen ein Arbeitsumfeld, in dem sich ihre Angestellten rundum wohlfühlen.</p>
<p>Die Idee dahinter: Wer <strong>gerne zur Arbeit kommt</strong> und eine Atmosphäre vorfindet, die ihm guttut, tut sich nicht so schwer damit, wenn es mal länger dauert.</p>
<p>Spitzenreiter sind die Firmen aus dem Silicon Valley, die sich mit <strong>kreativen Arbeitsplatzkonzepten</strong> geradezu überbieten und Möbeldesign und Raumstruktur aufbrechen:</p>
<ul>
<li>Arbeiten im Kunstwald</li>
<li>Abschalten in Stresskapseln</li>
<li>Besprechungen in Motto-Meetingräumen</li>
<li>Brainstorming auf der Dachterrasse</li>
</ul>
<p>Hinzu kommen <strong>Familienbüros</strong>, ausgleichende <strong>Sportangebote</strong> während der Arbeitszeit sowie leckere und gesunde <strong>Essensangebote</strong>. So lässt sich’s arbeiten.</p>
<h3><strong>Wie lässt sich der VUKA-Welt zukünftig begegnen?</strong></h3>
<p>Die VUKA-Welt macht es notwendig, noch stärker als früher bestimmte <strong>Ereignisse zu antizipieren</strong>. Kann ein Zulieferer nicht mehr liefern, brechen Märkte ein, hat das Konsequenzen. Solche Eventualitäten müssen bedacht werden. Ebenso muss von Mitarbeiterseite registriert werden: niemand ist unersetzlich.</p>
<p>Dabei geht es gar nicht darum, eine Drohkulisse aufzubauen. Vielmehr soll das <strong>Bewusstsein für Fehleranfälligkeit</strong> und starre Strukturen geschaffen werden, um im Vorfeld daran zu arbeiten. Es geht darum, sich flexibel auf ständige Veränderungen einzustellen und selbst am Wandel Anteil zu haben.</p>
<p>Wie kann das gelingen? Beispielsweise durch <strong>neue Lernumgebungen</strong>. Lebenslanges Lernen ist ein Weg, auf die Herausforderungen zu reagieren und geistige Flexibilität zu fördern. Gleichzeitig ist es wichtig, um up to date zu bleiben.</p>
<p>Möglichkeiten, die diesen Ansatz fördern:</p>
<ul>
<li><strong>Training on the Job</strong></li>
</ul>
<p>Viele Unternehmen haben neue Konzepte aus dem Boden gestampft, die dabei helfen, offene Fragen, für die es noch keine Standardlösungen gibt, schnell und elegant zu klären. Dabei kann Training on the Job unterschiedlich verstanden werden – mal als Ausbildungsweg für Trainees, mal zur Wiederauffrischung für gestandene Mitarbeiter. In jedem Fall steigert es die Fähigkeit zu vernetztem Denken und schärft das Bewusstsein für die Probleme und Herausforderungen anderer Abteilungen.</p>
<ul>
<li><strong>Barcamps</strong></li>
</ul>
<p>Geht es zum Beispiel um die Entwicklung neuer Konzepte für den nächsten großen Produktentwurf, ist etwa ein Barcamp nicht verkehrt: Barcamps sind wie eine Mini-Tagung im Unternehmen, zu der Angehörige verschiedener Fachbereiche eingeladen werden, die zu der neuen Lösung beitragen können.</p>
<p>Es gibt kein festgelegtes Programm. Der Organisator schildert lediglich das Problem. Ab dann hat jeder Teilnehmer des Barcamps die Gelegenheit, sich selbst einzubringen, Workshops anzubieten, Themen zur Diskussion zu stellen oder als Redner aufzutreten. Hieraus ergeben sich häufig hochkreative Lösungsansätze.</p>
<ul>
<li><strong>Onlinekurse</strong></li>
</ul>
<p>Das Barcamp ist nur eine von vielen Lern- und Entwicklungs-Möglichkeiten. Die Bandbreite reicht vom Onlinestudium und Webinaren bis zum <strong>MOOC</strong>, dem <strong>Massive Open Online Course</strong>. Hier kommen per Internetschalte tausende Experten zusammen, um sich per Chat auszutauschen, Ideen zu entwickeln oder Vorträgen von Wissenschaftlern zu lauschen. Auch das bringt neue Impulse.</p>
<p>Auf den ersten Blick mag die VUKA-Welt beängstigend sein, auf den zweiten eröffnen sich in ihr aber auch <strong>besondere Chancen</strong>. Zum Beispiel hat jeder selbst in der Hand, was er aus seiner Karriere macht und ist nicht aus einem Mangel an Möglichkeiten ein Leben lang an einen Arbeitgeber gebunden. VUKA ist also letztlich, was man selbst daraus macht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Phasen des Change-Prozesses</title>
		<link>https://hillenbrand-consulting.com/5-phasen-des-change-prozesses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 21:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[B_5-1_Changemanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wichtigsten Phasen im Change-Prozess: Phase 1: Analyse Aufnahme des Ist-Zustandes: Wo steht das Unternehmen, wo will es hin (Soll-Zustand)? Das umfasst die Diagnose von Defiziten und Identifikation von Aufgabenfeldern. Die Geschäftsleitung (oder der Vorstand) informieren die Mitarbeitern über den Veränderungsbedarf und werben dafür. Phase 2: Planung Das Unternehmen formuliert Ziele, entwickelt Change Management Pläne  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Phasen im Change-Prozess:</p>
<h3>Phase 1: Analyse</h3>
<p>Aufnahme des Ist-Zustandes: Wo steht das Unternehmen, wo will es hin (Soll-Zustand)? Das umfasst die Diagnose von Defiziten und Identifikation von Aufgabenfeldern. Die Geschäftsleitung (oder der Vorstand) informieren die Mitarbeitern über den Veränderungsbedarf und werben dafür.</p>
<h3>Phase 2: Planung</h3>
<p>Das Unternehmen formuliert Ziele, entwickelt Change Management Pläne und arbeitet Prozesse aus. Das beinhaltet Aspekte wie Zeitrahmen, Budget, Konzepte, Kommunikation, Roadmap und Schulungen. Hierbei treten bereits etwaige Widerstände auf.</p>
<h3>Phase 3: Coaching</h3>
<p>In dieser Phase erhalten die Projektführer eine angemessene Ausbildung und Qualifizierung. Das schließt eine Kommunikations-Agenda ein, um das Change Management professionell umsetzen zu können.</p>
<h3>Phase 4: Umsetzung</h3>
<p>Für eine erfolgreiche Umsetzung müssen die Verantwortlichen die Veränderungsprozesse begleiten und unterstützen. Anderenfalls wächst die Gefahr des Scheiterns. Die Projektführer erhalten dafür gegebenenfalls eine Nachschulung.</p>
<h3>Phase 5: Kontrolle</h3>
<p>Im (vorerst) letzten Schritt überprüfen die Projektführer den Fortschritts hinsichtlich der Zielerreichung (Soll-Zustand). Dazu wenden sie Change Management Methoden wie Interviews, Mitarbeiterumfragen oder Bewertungskataloge an.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Definition, Ziele, Gründe</title>
		<link>https://hillenbrand-consulting.com/b_5-1-1_definition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 20:45:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[B_5-1_Changemanagement]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hillenbrand-consulting.com/?p=1159</guid>

					<description><![CDATA[Definition: Change-Management (Veränderungsmanagement) beschreibt die planvolle Umsetzung von Maßnahmen, um die Organisation, Prozesse, Strategien, Systeme oder Verhaltensweisen in einem Unternehmen zu verändern. Ausgehend von einem Ist-Zustand arbeiten die zuständigen Personen mithilfe verschiedener Methoden auf einen definierten Zielzustand hin, um die gewünschten Veränderungen in Organisationen zu erzielen. Dieser Zielzustand wird meist durch verschiedene Key Performance  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-margin-top:50px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4" style="--awb-font-size:var(--awb-typography4-font-size);--awb-line-height:var(--awb-typography4-line-height);--awb-letter-spacing:var(--awb-typography4-letter-spacing);--awb-text-transform:var(--awb-typography4-text-transform);--awb-text-font-family:var(--awb-typography4-font-family);--awb-text-font-weight:var(--awb-typography4-font-weight);--awb-text-font-style:var(--awb-typography4-font-style);"><p><strong>Definition:</strong></p>
<p>Change-Management (Veränderungsmanagement) beschreibt die planvolle Umsetzung von Maßnahmen, um die Organisation, Prozesse, Strategien, Systeme oder Verhaltensweisen in einem Unternehmen zu verändern. Ausgehend von einem Ist-Zustand arbeiten die zuständigen Personen mithilfe verschiedener Methoden auf einen definierten Zielzustand hin, um die gewünschten Veränderungen in Organisationen zu erzielen.</p>
<p>Dieser Zielzustand wird meist durch verschiedene Key Performance Indicators (KPIs) festgelegt. Um die neuen Methoden im Unternehmen zu integrieren, kommen folgende <strong>Prozesse beim Change Management</strong> zum Einsatz:</p>
<ul>
<li>Planung</li>
<li>Kommunikation</li>
<li>Qualifikation</li>
<li>Implementierung</li>
<li>Regulation</li>
<li>Kontrolle</li>
</ul>
<p><strong>Ziele:</strong></p>
<p>Zu den primären Zielen des Business-Change-Managements zählen:</p>
<ul>
<li>Allgemeine Veränderung der Arbeitsweise im Unternehmen.</li>
<li>Positive Einstellung hinsichtlich des Change Managements beim Personal schaffen.</li>
<li>Verbesserte Kundenorientierung.</li>
<li>Größere Wettbewerbsfähigkeit und Ausbau der globalen Präsenz.</li>
<li>Implementierung dynamischerer Arbeitsprozesse.</li>
<li>Verwendung innovativer Arbeitsweisen und Tools.</li>
</ul>
<p><strong>Gründe:</strong></p>
<p>Die <strong>Ursachen für Change Management</strong> sind vielfältig.</p>
<p>Häufig lassen sich die Auslöser, die Change Management in einem Unternehmen erfordern, auf die folgenden Punkte herunterbrechen:</p>
<ul>
<li>Digitalisierung</li>
<li>Globalisierung</li>
<li>Technische Weiterentwicklungen</li>
<li>Neue Erwartungshaltung der Mitarbeiter</li>
<li>Politischer oder sozialer Wandel</li>
<li>Veränderungen bei der Konkurrenz</li>
</ul>
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